Kinderrechteschule

Am 20.11. war Internationaler Tag der Kinderrechte, der Tag, an dem 1989 die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet wurde. Weltweit treten an diesem Tag Kinder und Jugendliche zusammen mit UNICEF für die Rechte und Anliegen ihrer Generation ein. Fürsprecher*innen aus allen Teilen der Welt unterstützen sie dabei und setzen ein weltumspannendes Zeichen für die Kinderrechte. Schwerpunkt der Aktion in der Grundschule Neuhaus an der Oste war der Frieden.

 

Nach dem Motto - Frieden fängt bei uns selber an - wurde die Friedenstreppe noch stärker in den Mittelpunkt gerückt.


 

Was ist die Friedenstreppe?

Die Friedenstreppe gibt Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Streit und Konflikte fair beizulegen. Das Konzept sieht 4 Stufen der Konfliktlösung vor, die die in Streit geratenen Kinder durchlaufen. Die Form dieses Stufenmodells ist namensgebend für die Friedenstreppe.

 

Die 4 Stufen der Friedenstreppe:

 

  1. Stufe 1: Was aus meiner Sicht passiert ist?

    Die Kinder legen fest, wer zuerst seine Sicht des Geschehenen erzählt. Danach darf das andere Kind seine Sichtweise schildern.

     

  2. Stufe 2: Was aus deiner Sicht passiert ist?

    Auf der zweiten Stufe sollen die Kinder versuchen, sich in ihr Gegenüber hineinzuversetzen. Dazu wiederholen sie, was das andere Kind gesagt hat.

     

  3. Stufe 3: Wie können wir das Problem lösen?

    Gemeinsam suchen die Kinder nach Möglichkeiten, den Konflikt beizulegen. Sie können dabei ihre Wünsche und Bedürfnisse äußern, aber auch, was sie selbst zu tun bereit sind, um den Streit zu beenden.

     

  4. Stufe 4: Wir vertragen uns?

    Die vierte Stufe dient der Verinnerlichung der gefundenen Lösung zur Versöhnung: Beide Kinder wiederholen nacheinander, was sie auf der dritten Stufe vereinbart haben und geben ihr Einverständnis und Versprechen, sich daran zu halten, z. B. durch ein vereinbartes Zeichen wie einen Handschlag oder eine Umarmung.

Friedenstreppe
Grundsätze der Kinderrechteschule

Unsere Schule engagiert sich kontinuierlich nachhaltig für Demokratie, Menschen- und Kinderrechte und hat sich auch auf den Weg zur Kinderrechteschule und zur Etablierung einer besonders partizipativen Schulkultur gemacht.

 

Gemeinsam für Frieden und Kinderrechte auf der Basis des Grundgesetzes: Durch den

Klassenrat, das Kinder-Parlament und die Schulversammlungen werden das demokratische System auf Schulebene gelebt.

 

Im 75. Jahr des Grundgesetzes verglich das Kinderparlament die Rechte der Kinder mit den Grundrechten der Erwachsenen.

 

Nun wurden Fragen geklärt: Wieso gibt es seit 75 Jahren das Grundgesetz? Wie ist es entstanden? Wo sind die Gemeinsamkeiten zwischen Grundgesetz und Kinderrechte?

 

Akribisch wurden diese Fragen geklärt und anschließend die Rechte miteinander verglichen.

 

Zusammenfassend erkannten die Kinder die für sie drei wichtigsten Rechte des Grundgesetzes, der Kinderrechte und der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele:

  • Die Menschenrechte: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

  • Das Gleichheitsprinzip: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Es darf keine Diskriminierung geben, es muss Geschlechtergerechtigkeit und weniger Ungleichheit geben.

  • Meinungsfreiheit: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert informieren. Hier sind die Rechte auf die freie Meinungsäußerung und Information sowie auf Bildung inbegriffen.

Kinder brauchen eine Zukunft auf dieser Welt

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der neue Song der Kinderrechteschule Neuhaus

 

Im Rahmen einer AG zum Thema Kinderrechte haben die Schülerinnen unserer Schule gemeinsam mit dem Kinderbuchautor und Musikpädagogen Florian Müller einen Song zum Thema Kinderrechte geschrieben und ein Musikvideo dazu aufgenommen

 

Wir wünschen ein beeindruckendes Erlebnis!!!

Kinderrechtesong Cover